Es repräsentiert jemanden, der Erleuchtung erlangt hat.
Der Begriff „Buddha“ ist kein Eigenname, sondern bedeutet „Erleuchteter“ oder „jemand, der Erleuchtung erlangt hat“. Die meisten Menschen halten Shakyamuni Buddha für den Buddha schlechthin, doch das stimmt nicht.
In Japan wurde vor der Meiji-Zeit der Begriff „Buddha“ nicht verwendet; stattdessen benutzte man nur das einzelne Schriftzeichen „仏“ (Buddha), das als „hotoke“ ausgesprochen wurde.
Die Etymologie und Geschichte Buddhas
Der Begriff „Buddha“ ist eine Abschrift des Sanskrit-Wortes „buddha“. Weder „Buddha“ noch „dha“ hatten ursprünglich eine eigene Bedeutung. Die ursprüngliche Bedeutung ist „der Erleuchtete“ oder „jemand, der Erleuchtung erlangt hat“. In Indien wurde der Begriff ursprünglich in verschiedenen Religionen verwendet, doch da Shakyamuni Gautama selbst Erleuchtung erlangte, wurde er Buddha genannt. Da die Erleuchtung zudem der wichtigste Aspekt von Gautamas Lehre war, trug er vermutlich exklusiv den Titel Buddha. Somit repräsentierte er ursprünglich die Persönlichkeit des Religionsgründers. Nach seinem Tod wurde der Geist seiner Lehre weitergegeben, und er wurde vergöttlicht. Später wurde insbesondere seine mitfühlende Seite betont. In Japan etablierte sich eine dualistische Koexistenz zwischen den alten Göttern (Shinto) und dem aus Indien eingeführten Buddha.






















